Waldorfkindergarten Raffael - Dresden Niedersedlitz

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LEITBILD

Ein kleiner Kreis anthroposophisch interessierter Menschen suchte nach einem Ort als Möglichkeit für gemeinsame Begegnungen. Mit dem Erwerb einer alten Bäckerei in der Bahnhofstraße in Dresden wurde dafür zunächst der Grundstein gelegt.

Dank einer daraus hervorgehenden Elterninitiative kam es im Jahr 1990 zur Gründung des Vereins Vereinigung Waldorfkindergarten Dresden-Niedersedlitz e.V. mit dem Ziel der Betreibung eines Waldorfkindergartens. Nach zahlreichen Aus- und Umbauten, welche dank vieler Spenden und durch den Einsatz tatkräftiger Menschen realisiert werden konnten, gelang am 01.09.1991 die Eröffnung des Kindergartens mit einer Gruppe von 15 Kindern. Später erhielt er den Namen Raffael – genau wie der große Maler und einer der Erzengel. Zu beiden sehen wir einen tiefen Bezug.

Frühzeitig wurde der Impuls zur integrativen Arbeit mit Kindern durch eine der Gründungsmitglieder gegeben. Wir setzen uns dafür ein, dass ein Miteinander mit seelenpflegebedürftigen Menschen selbstverständlich wird, weil hinter scheinbarer Schwäche Stärke schlummert. Heute befinden sich in unserem Haus zwei Kindergartengruppen und eine Kleinkindgruppe.

Kinder spiegeln ihre Außenwelt wieder, die wir zum Teil als schnelllebig, unsicher und leistungsbezogen wahrnehmen. Deshalb bieten wir Raum, in dem eine respektvolle, liebevolle, ehrfürchtige Begegnung geschehen kann. Einen Ort voller Wärme und Geborgenheit; einen Ort, den die Kinder mit allen Sinnen ergreifen können. Denn nur, wenn das Kind sich in sich und in der Welt zu Hause fühlt und in ihr all seine Sinne betätigen und entwickeln kann, ist es in der Lage seinen Körper zu ergreifen. Dies stellt die Grundlage unseres pädagogischen Wollens dar.

Unsere Kinder erlernen einen sozialen Umgang miteinander, bei dem sie sich gegenseitig wahrnehmen und unterstützen. Ein strukturierter Tagesablauf und Regeln helfen, sich in unserer „kleinen Welt“ zurechtzufinden und sind für ein Miteinander unerlässlich. Dabei beachten wir, dass diese für Kinder nachvollziehbar und verlässlich sind. Wiederkehrende Rituale, Rhythmen und vertraute Begegnungen geben den Kindern einen sicheren Rahmen für ihre individuelle Entwicklung.

Wir arbeiten auf der Grundlage der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik. Dies bedeutet für uns die besondere Pflege und Förderung aller Sinne unserer Kinder im ersten Jahrsiebt. Uns ist bewusst, dass die Kinder sich in einem ständigen Nachahmungsprozess befinden und wir die Verantwortung übernehmen, ihnen ein Vorbild zu sein. Daraus ergibt sich für uns die Verpflichtung zur fortwährenden Selbsterziehung.